|
|
|
|
|
|
|
|
Die Umsetzung der MaRisk in die Versicherungspraxis
Das MaRisk für Versicherungen
Die Versicherungsaufsicht in Europa wird sich aufgrund von Solvency II grundlegend verändern. Qualitative Vorgaben zu Prozessen und Methoden des Risikomanagements werden einen wesentlichen Teil der neuen Regelungen darstellen – die MaRisk werden diese in Deutschland bereits vorwegnehmen. Versicherungsunternehmen sollten sich daher frühzeitig darauf vorbereiten. Auswirkungen der MaRisk
Die MaRisk setzen voraus, dass die Unternehmensführung die Gesamtverantwortung für das Risikomanagement im Versicherungsunternehmen trägt. Dies drückt sich zum Beispiel in der Formulierung einer Risikostrategie und in der Erstellung eines Konzeptes zur Risikotragfähigkeit des Unternehmens aus, das den Wert der vorhandenen Mittel mit der Höhe des erforderlichen Kapitals vergleicht. Weiterhin wird ein geeigneter organisatorischer Rahmen für das Risikomanagement vorhanden sein müssen, der sich auf die Aufbau- und Ablauforganisation, auf Notfallkonzepte und Outsourcing, auf vorhandene Ressourcen sowie die Ausgestaltung von Anreizsystemen auswirkt. Es ist abzusehen,dass es Mindestanforderungen für verschiedene Kernprozesse des Unternehmens geben wird, und dass die Tätigkeit der internen Revision einer erhöhten Aufmerksamkeit unterzogen werden wird. Weitreichende Auswirkungen sind insbesondere auch hinsichtlich der Risikomessung und –steuerung im Unternehmen zu erwarten, wie zum Beispiel die Etablierung von Limitsystemen oder die Einbindung in das Berichtswesen.
Sind Sie auf dem neuesten Wissensstand?
Wie können Sie sich auf die kommende Umsetzung optimal vorbereiten?
Erhalten Sie auf diesem Informationstag jetzt alle Informationen über die Anforderungen durch die MaRisk kompakt an einem Tag!
Folgende Punkte werden durch Praxisbeispiele dokumentiert:
• Entwicklung der Risikostrategie
• Effiziente Verknüpfung der Risikostrategie mit der bestehenden Gesamtstrategie und den Steuerungsprozessen
• Entwicklung eines Risikotragfähigkeitsmodell
• Identifikation und Bewertung relevanter Risiken
• Einrichtung eines Limitsystems auf Basis des Risikotragfähigkeitskonzeptes
• Auswirkung der MaRisk auf die Aufbau- und Ablauforganisation
• Einbindung von Kontrollmechanismen in risikorelevante Prozesse
Profitieren Sie von dem topaktuellen Wissens- und
Diskussionsstand unserer Experten zur MaRisk!
Dieser Informationstag ist konzipiert für:
Fach- und Führungskräfte aus Erst- und
Rückversicherungsunternehmen folgender Bereiche:
• Risikomanagement
• Risikosteuerung
• Revision
• Informationstechnologie
• Betriebsorganisation
• Rechnungslegung
• Mathematik und Aktuariat
• Asset Liability Management
• Rechtsabteilung
sowie Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, Banken,
Rechtsanwälte und Beratungsgesellschaften.
|
|
| Programm |
9.00 – 9.30
Empfang mit Kaffee und Tee, Ausgabe der Tagungsunterlagen
9.30 – 9.45
Eröffnung des Informationstages durch den Vorsitzenden
Prof. Dr. Thomas Hartung, Professur für Versicherungswirtschaft,
Universität der Bundeswehr München
9.45 – 10.15
MaRisk – Anforderungen zwischen Risikostrategie
und Limitsystem
•Inhaltliche Einführung in den § 64a der VAG-Novelle
•Überblick über Stand und Inhalt der MaRisk
•Grundlagen zur Ausgestaltung von Risikostrategien
•Verbindung zum quantitativen Risikomanagement über das Limitsystem
Dr. Peter Ott, Partner, KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft AG
10.15 – 10.45
Case Study: Vorbereitung auf MaRisk bei einem
mittelgroßen Versicherungskonzern
•Grundlegende Ansatzmöglichkeiten zur Vorbereitung auf MaRisk
•Herausforderungen bei einem typischen mittelgroßen Versicherungskonzern
•Welche Themen sind individuell zu behandeln, welche erlauben eine Verallgemeinerung?
•Praktische Anwendung des Proportionalitätsprinzips
Dr. Clemens Frey, Associate Director, KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft AG
10.45 – 11.00
Fragen und Diskussion
11.00 – 11.30
Pause mit Kaffee und Tee
11.30 – 12.00
Weiterentwicklung des IKS zum internen
Steuerungs- und Kontrollsystem
•Unterschiedliche regulatorische und rechtliche Anforderungen an IKS
•Spezifische Anforderungen aus den MaRisk
•Was unterscheidet diese Anforderungen von der 8. EU-Richtlinie und BilMoG?
•Herausforderungen und Lösungen
Dr. Frederik Boetius, Partner, KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft AG
12.00 – 12.30
Einfluss von MaRisk auf die Unternehmensstrategie
Dr. Wolfgang Weiler, Mitglied des Vorstandes, HUK Coburg
12.30 – 12.45
Fragen und Diskussion
12.45 – 14.15
Gemeinsames Mittagessen
14.15 – 14.45
Modelle und MaRisk – wie Säule 1 und 2 zusammenwachsen
•Wechselwirkungen zwischen Säule 1 und Säule 2
•Prozesse und Kontrollen rund um Risikomodelle
•Auswirkungen von MaRisk auf das quantitative Risikomanagement
•Integration der beiden Themen in das Risikoreporting
Margarita von Tautphoeus, Abteilungsleiterin, Münchener Rückversicherungsgesellschaft AG
14.45 – 15.15
MaRisk aus der Perspektive eines Spezialversicherers
•Risikorelevante Besonderheiten des Reiseversicherungsgeschäfts
•Prinzipienorientierung der MaRisk als Chance
•Gap-Analyse als Basis für die MaRisk-Umsetzung
•Risikoberichterstattung als Ergebnis des Risikomanagementprozesses
Marion Zöbisch, Projektleiterin MaRisk/Solvency II, Europäische Reiseversicherung AG
15.15 – 15.30
Fragen und Diskussion
15.30 – 16.00
Pause mit Kaffee und Tee
16.00 – 16.30
Risikomessung und -limitierung
•Risikomanagement-Prozess im Kontext der MaRisk
•Wie kann die Risikomessung erfolgen?
•Verbindung mit der Risiko-Limitierung
•Geforderte Granularität der Limitierung – Risikokategorien und Organisationsebenen
Dr. Dieter Köhnlein, Director,KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft AG
16.30 – 17.00
MaRisk – Auswirkungen auf Risikomanagementund Unternehmenssteuerung
•Konzepte der Risikomessung im Kontext der MaRisk
•Anforderungen an Interne Risikomodelle und Prozesse zur angemessenen Verwendung der Ergebnisse
•Einbindung in das Risikomanagement
•Einsatz Interner Modelle zur Unterstützung von Managemententscheidungen am Beispiel der Schaden- und Unfallversicherung
Dr. Dorothea Diers, Aktuar DAV, Provinzial NordWest Holding AG
17.00 – 17.30
Abschlussdiskussion
17.30
Ende des Informationstages
nach oben
|
|
|
|
|